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- eine Übungsidee -

Liebe Stimme,

für dich halte ich kurze inne:

Ich atme durch die Nase ein, strecke den Bauch hinaus,

erst hole ich mir Friedrich und dann Siegfried ins Haus.

Die beiden werden auf langen Wegen hinaus gepustet,

die Atempause genossen und nicht fort gehustet.

Es wird gegähnt und die Lippen geflattert,

die Stimme bleibt vorne und wird nicht geknattert.

Das Summen mit Wilhelm oder Martha ist gesund,

ich fühle die Weite in meinem Mund.

Wir klettern die Töne rauf und runter,

Otto und Anton werden dabei ganz munter.

Zwischendurch ein Schlückchen Wasser und eine Pause dazu,

nun ist es genug liebe Stimme - komme zur Ruh'.

 

Meine Stimmpatienten werden sich in diesem Gedicht wiederfinden.


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